TC Pottenstein

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Vereinsheimbau

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Bau des Vereinsheims


Bericht über den Bau des Vereinsheims des TC Pottenstein
-nach den Original-Aufzeichnungen des Georg Habermann-

...am 7.10.1986 wurde mit den Aushubarbeiten für die drei Sandplätze und für das Vereinsheim begonnen. Nach Fertigstellung, konnte am 18.10.1986 die Grundplatte für das Vereinsheim betoniert werden.
Die Mauerarbeiten (Grundsteinlegung) begannen am 8.11.1986 und am 17.11.1986 konnten wir die Kellermauerarbeiten abschließen. Am Freitag, den 21.11.1986 wollten wir planmäßig die Kellerdecke verlegen. Ab 14.00 Uhr warteten wir, der Heiner und ich, auf den Kranwagen, ebenfalls alle LKWs. Gegen 16.00 Uhr traf der Kranwagen ein. Nach dem Aufbau um ca. 17.00 Uhr fingen wir mit dem Verlegen der Kellerdecke an. Der Peter und der Werner trafen auch ein. Aber es hat nicht sollen sein. Nach gutem Vorankommen (Treppe und Terrasse bereits verlegt), kam das Unglück. Durch Leichtsinn des Verlegemeisters der Firma Röckelein, brach der Treppenbalken nach unten durch. Unser Peter konnte sich gerade noch in Sicherheit bringen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Es konnte nicht mehr weiter verlegt werden, denn der Treppenbalken durchbrach den Fenstersturz, riss eine Mauer ein und ein Aufleger wurde beschädigt. Die Firma Röckelein, der Kranwagen und das Betonauto mussten leider beladen wieder abziehen.

Am 22.11.1986 gegen 8.00 Uhr wurde der Schaden vom Heiner, Erich, einem Vertreter von Röckelein und mir begutachtet und besprochen. Wir hofften auf schnelle Behebung des Schadens. Für die "14 Nothelfer" war somit der Samstag gelaufen. Der Hermann, Thomas und Klaus Schriefer und ich richteten das Gebälk für die Obergeschossdecke her. Somit war der Samstag nicht ganz verloren. Am Mittwoch, den 26.11.1986 konnten wir - der Heiner und ich - bei herrlichem Sonnenschein die Kellerdecke betonieren, und danach das Holz für den Dachstuhl beim Thomas in die Werkstatt bringen. Der Peter kam ab 16.00 Uhr auch dazu. Mit acht Mann Besatzung und zwei Mauerern konnten wir bei ca. 5 Grad Minus am morgen mit dem Obergeschoss beginnen. Gegen 11.00 Uhr kam dann die Sonne durch, und bescherte uns herrliches Wetter. Wir schafften an diesem Samstag auch die Außenwände vom Obergeschoss. Das war eine Superleistung.

Am gleichen Tag begannen auch die Holzarbeiten für den Dachstuhl. Die "Holzwürmer" (Hermann, Klaus und Thomas) waren dafür im Einsatz. Durch Glatteis fiel am 2.Dezember die Schule aus. Wir - der Heiner und ich - nutzten die Gelegenheit, mauerten das Treppenhaus ab. Am Freitag konnten der Hermann und ich das Holzgebälk streichen, somit war das Aufrichten für den Samstag gesichert. Um 7.00 Uhr morgens brachte ich das Werkzeug zur Baustelle, danach nahm ich den Schlepper mit Wagen (vom Brendel Schorsch) und fuhr zur Werkstatt vom Schriefer Thomas. Wir luden die erste Fuhre Balken auf und fuhren zur Baustelle. Somit begann das Aufrichten. Auch der Mauerer Looshorn war auf der Baustelle (Kamin und Balken ausmauern war seine Arbeit.) Gegen 16.30 Uhr waren wir dann mit dem Aufrichten fertig. Die letzte Stunde bescherte uns dann Regen. Den Richtspruch verlas der Heiner. Gegen 18.30 Uhr trafen wir uns in der Jugendherberge zum Richtfest. Kassler mit Kraut, und süffiges Bier vom Xandy war der Lohn für die harte Arbeit. Dieser Samstag war ein schönes Nikolausgeschenk für den TC Pottenstein.

Am 11.12.1986 strich unser Xandy das Sichtgebälk in schwindeliger Höhe. Am nächsten Tag bereitete ich das Gerüst für den Giebel vor, und strich die Untersichtbretter. Der Heiner und der Hermann kamen gegen 19.00 Uhr auch dazu. Um 21.30 Uhr hatten wir, Landstreicher, alle Bretter gestrichen. Der darauf folgende Tag wir die Krönung des Bauvorhabens unseres Heimes und der Anlage. Zunächst wurden alle Bäume und Sträucher, durch unsere fleißigen Frauen gepflanzt, die dieses mustergültig meisterten. Die Leitung hatte unser Vereinskollege Neubert, der Landschaftsexperte. Für den Heimbau selbst vollbrachten wir an diesem Samstag eine Superleistung: Die Giebel und Mauerpfette wurden gemauert. Das Dach mit Sichtschalung und Schalung verbrettert. Sogar die Dachpappe kam zum großen Teil noch drauf. Der Bau war somit dicht. Nach einem kalten schneereichen Winter, wurde dann gegen Ende März das Holz von der Stadt Pottenstein geschlagen und am 4.04.1987 geschält.

Die Arbeiten am Vereinsheim wurden im Jahr 1987 am 4.April begonnen. Das Dach latten und einfassen, so wie im Keller die Scheidewände mauern waren die ersten Arbeiten in diesem Jahr. Bei herrlichem Frühlingswetter konnten wir unser Heim zudecken. Es war der 11.04.1987. Im Keller wurden noch zum Teil die Scheidewände für Dusche/WC gemauert. Der Hermann und ich mauerten als Profis das Damen-WC ab, es war der 18.04. 1987. Die Kelleraußenwände wurden durch Hermann und Peter am 2. Mai bei 24 Grad Wärme verputzt und gestrichen. In der nächsten Zeit wurde der Kanal an das Clubheim und der Außenanlage angeschlossen. Mitte Juli wurde dann das Heim innen verputzt. Durch einen Großeinsatz geschah dies in 1,5 Tagen. Danach ruhte der Arbeitseinsatz. Es war ja auch Sommer-Ferienzeit.

Ab Mitte November ging es dann mit Volldampf weiter, denn wir wollten die Weihnachtsfeier in unserem Clubheim gestalten. Am 14.11. wurde mit dem Verlegen des Fußbodens begonnen. An den zwei darauf folgenden Samstagen schaffte dies Fliessenleger Dieter Strobel unter großer Hilfe der Vereinsmitglieder. Von Meisterhand wurde am 5.12.1987 die Holzdecke im Wirtschaftsraum von Robert, Heiner, Wolfgang und Jürgen raufgemacht. Die Kellertüren wurden am 10.12.1987 eingesetzt. Ein weiterer Großeinsatz war am 12.12.87. Streicharbeiten (Tünchen), Fensterputzen und Großreinigung ging auf das Konto unserer Vereinsdamen. Geländerbau und Treppe verfugen konnten der Heiner und ich am 15.12.1987 abschließen.

Somit war die Weihnachtsfeier in unserem Clubheim gesichert. Der harte Kern traf sich einen Tag vor der Weihnachtsfeier, dies war der 18.12.1987, um den Wirtschaftsraum zu gestalten.
Die erste gemütliche Stunde in unserem Clubheim genossen: Fam. Meier Hermann, Fam. Meyer Heiner, Fam. Jelitschek Erhard, Fam. Habermann. Bei Kerzenlicht gab es am Sonntag, den 13.12.1987 um 15.00 Uhr Kaffee und Kuchen.
Wie vorgenommen konnten wir, dank des großen Einsatzes, dann auch am 19.12.1987 die Weihnachtsfeier in unserem Heim gestalten...


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